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CO2-Reduktion durch Müll? Saubermacher macht’s möglich!

23. Mai 2018 // Newsmeldungen,

Saubermacher produziert jährlich rund 400.000 Tonnen Ersatzbrennstoff in 5 Anlagen, der in 11 Zementwerken in 10 verschiedenen Ländern eingesetzt wird. Dieser wird aus getrennt erfassten Produktionsabfällen mit definierter Zusammensetzung, aus stofflich nicht verwertbaren Kunststoffen sowie geeigneten, vorbehandelten Fraktionen aus gemischten Gewerbe- und Siedlungsabfällen hergestellt. So fördert Saubermacher nicht nur die Schonung wichtiger fossiler Ressourcen, sondern trägt mit seiner Vision „Zero Waste“ auch in großem Maße zum nachhaltigen Umweltschutz bei. Von 2003 bis 2018 hat alleine die ThermoTeam GmbH, ein gemeinsames Unternehmen von Saubermacher (75%) und Lafarge Zementwerke GmbH (25%), rund 1 Million Tonnen Ersatzbrennstoff (EBS) produziert. Mit dessen Einsatz in der Zementindustrie konnten hier rund 1,2 Millionen Tonnen CO2 eingespart, wichtige Rohstoffe geschont und zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden.

Saubermacher wurde mit dem Anspruch gegründet, täglich einen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt zu leisten. Da natürliche Rohstoffe nicht unbegrenzt vorhanden sind, sieht es der Umweltpionier als seine Aufgabe, Reststoffe wieder in den Stoffkreislauf zu bringen und Abfall als wertvolle Material- und Energiequelle nutzbar zu machen. Das Unternehmen geht sogar einen Schritt weiter und verfolgt mit der Vision „Zero Waste“ das Ziel, gar keinen Abfall mehr zu hinterlassen. Saubermacher produziert jährlich rund 400.000 Tonnen Ersatzbrennstoff in 5 Anlagen, der in 11 Zementwerken in 10 verschiedenen Ländern eingesetzt wird. Dieser wird aus getrennt erfassten Produktionsabfällen mit definierter Zusammensetzung, aus stofflich nicht verwertbaren Kunststoffen sowie geeigneten, vorbehandelten Fraktionen aus gemischten Gewerbe- und Siedlungsabfällen hergestellt. Seit 2003 betreibt Saubermacher gemeinsam mit Lafarge die größte Ersatzbrennstoffaufbereitungsanlage Österreichs. Mit dem Einsatz von Ersatzbrennstoff in der Zementindustrie konnten hier bis dato rund 1,2 Millionen CO2 eingespart werden (Umrechnungsfaktor gemäß Prüfung Klimabilanz Saubermacher PwC Wirtschaftsprüfung GmbH 2011), wichtige Rohstoffe geschont und zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden.

Ersatzbrennstoffe – Energiequellen mit Zukunft!

Durch das enorme Bevölkerungswachstum innerhalb der letzten Jahrzehnte stiegen die Umweltbelastung und auch der globale Rohstoffbedarf dramatisch an. Auf Dauer birgt dies für Erde und Mensch eine Vielzahl an Risiken: Erhöhte CO2-Belastung, globale Erwärmung, Umweltkatastrophen und aus langfristiger Sicht sogar das Risiko einer weltweiten Ressourcenknappheit. Deswegen sind wir über kurz oder lang auf Alternativen zur klassischen Energiegewinnung angewiesen.

Um dem hohen Bedarf an fossilen Brennstoffen entgegenzuwirken, einer drohenden Ressourcenknappheit vorzubeugen und aufgrund derer zunehmenden, ökonomisch-ökologischen Bedeutung, beschäftigt sich Saubermacher bereits seit vielen Jahren mit der Ersatzbrennstoffentwicklung. Ersatzbrennstoffe (EBS) werden für gewöhnlich aus Abfällen gewonnen und dienen als Alternative zu altbekannten, fossilen Brennstoffen. Sie sind fest, flüssig oder gasförmig und unterscheiden sich in Ihrer Aufbereitung je nach dem angestrebten Nutzungszweck. Da sich die Abfallzusammensetzung ständig ändert, die Abnehmer jedoch eine konstant hohe Qualität, beispielsweise in puncto Heizwert oder Korngröße, benötigen, erfordert die Herstellung viel Know-How, Erfahrung und ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem. Eine Herausforderung, der sich die Umweltpioniere von Saubermacher erfolgreich angenommen haben.


Eine Erfolgsstory mit der Handschrift von Saubermacher!

Aktuell erzeugt Saubermacher in 5 Produktionsanlagen qualitativ hochwertige Ersatzbrennstoffe aus energiereichen Abfällen, die in weiterer Folge als alternative Energielieferanten verwendet werden.

Anfang der 2000er setzten sich Österreichs Umweltpionier Saubermacher (75%) und die Lafarge Zementwerke GmbH (25%) das Ziel, einen weiteren, wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung beizutragen. Die gemeinsame Vision: Herstellung von Ersatzbrennstoffen für den Einsatz in der Zementindustrie, um sowohl energetisch als auch stofflich einen Recyclingeffekt zu bewirken und natürliche Rohstoffe zu schonen. Mit dem Joint Venture ThermoTeam, mit Sitz in der südsteirischen Retznei, wurde diese Vision schließlich ab dem Jahr 2003 verwirklicht.
Heute, im Jahr 2018, beschäftigt Saubermacher in seiner Gesellschaft ThermoTeam 15 MitarbeiterInnen und produziert jährlich rund 100.000 Tonnen hochwertiger Ersatzbrennstoffe. Diese werden in weiterer Folge u.a. von den Lafarge Zementwerken in Retznei eingesetzt. Mit einem mittlerweile 95-prozentigen Einsatz von Ersatzbrennstoffen als Hauptenergiequelle liegt das Zementwerk dabei im absoluten Spitzenfeld Europas (Anm.: Der EU-Durchschnitt von Zementwerken, die auf Ersatzbrennstoffe als Energiequelle zurückgreifen, liegt aktuell bei knapp 40%). Dadurch können jährlich bis zu 120.000 Tonnen CO2 eingespart und der Verbrauch von rund 79.000 Tonnen Steinkohle vermieden werden.

Doch das ist lange noch nicht alles. Blickt Saubermacher auf die gesamte Erfolgsgeschichte seines Joint Ventures zurück, so wurden in nur 15 Jahren folgende Meilensteine erreicht:

  • Erzeugung von 1 Million Tonnen Ersatzbrennstoff
  • Einsparung von 1,2 Millionen Tonnen CO2 (das entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß von 10.000 Autos, die einmal um die Erde fahren)
  • Aussortierung und stoffliche Verwertung von 27.000 Tonnen Altmetallen sowie 5.000 Tonnen PET-Kunststoffabfall (Zum Vergleich: die in ganz Österreich gesammelte Menge an Metallverpackungen beläuft sich auf rund 29.000 Tonnen pro Jahr)

Um in Zukunft noch mehr Ressourcen einzusparen, die CO2-Reduktion weiter voranzutreiben und der Vision „Zero Waste“ noch näherzukommen, investiert Saubermacher laufend in den Ausbau seiner Infrastruktur. So werden alleine in der Retznei bis 2019 rund 2 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsanlage fließen. Gleichzeitig soll die Produktionsmenge auf 118.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden. Auf diese Weise kann Saubermacher die steigende Nachfrage nach Ersatzbrennstoffen auch in den nächsten Jahren abdecken.

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