x

UV-Pulstechnologie zur Wasser – und Abwasserbehandlung

4. Oktober 2018 // blog, Newsmeldungen,

Industrieabwässer enthalten häufig organische Verunreinigungen, die in kommunalen Kläranlagen nicht abgebaut werden können. Die M-U-T (Maschinen – Umwelttechnik – Transportanlagen Gesellschaft m.b.H.) entwickelt daher aktuell in einem internationalen Konsortium eine neuartige UV-Pulstechnologie, um persistente organische Verbindungen aus Abwässern zu entfernen.

Im Zuge des Forschungsprojektes „InPULSe“ testet die M-U-T derzeit neuartige Xenon-UV Lampen. Diese Lampen wurden vom russischen Forschungspartner Melitta auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Russischen Akademie der Wissenschaften und der Bauman Universität in Moskau entwickelt. Gemeinsam mit der M-U-T wurden Tests zur praktischen Anwendung zur Wasser- und Abwasserbehandlung durchgeführt. Im Sinne des Umweltschutzes werden unter Mitarbeit der Universität für Bodenkultur (Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz) verschiedene Verfahrenskombinationen getestet, um persistente organische Verbindungen aus dem Wasser zu entfernen.

Die Möglichkeit einzelne Verfahrensschritte spezifisch auf die zu reinigende Abwässer einzustellen hat das Potential herausragende Effektivität und Effizienzwerte zu ermöglichen. Zur Überwachung der Reinigungsleistung werden unter anderem österreichische Spektrometersonden des Projektpartners s::can verwendet. Laut Recherchen des Projektpartners hydrophil könnte das Verfahren zukünftig bei der Behandlung spezifischer Abwässer, aber auch bei der Trinkwasseraufbereitung Anwendung finden.

Das Projekt InPULSe wird im Rahmen der IraSME (International research activities by SMEs) Förderschiene von der FFG gefördert.

Diese Seite teilen: