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Vom gefährlichen Abfall zum „sauberen“ Wasser

9. März 2020 // blog, Newsmeldungen,

So funktioniert die chemisch-physikalische Hightech-Anlage von Saubermacher. Bei Tankstellen, Wasch­anlagen, Werkstätten und anderen Betrieben, in denen wassergefährdende Stoffe anfallen, kommen Ölabscheider­anlagen zum Schutz der Umwelt zum Einsatz. Aber was passiert mit den Ölabscheider­inhalten, die als gefährliche Abfälle gelten?

Hightech zum Schutz der Umwelt
Die chemisch-physikalische (CP) Anlage behandelt flüssige, gefährliche Abfälle aus Industrie und Gewerbe, nimmt ihnen ihre gefährlichen Eigenschaften und wandelt sie in nutzbare Stoffe um. Wesentliches Outputprodukt ist sauberes Wasser, das wieder in den natürlichen Kreislauf rückgeführt wird. Auch wichtige Wertstoffe, wie z.B. Öle, werden gewonnen und einer stofflichen Verwertung zugeführt. Bei gefährlichen flüssigen Abfällen ist Saubermacher Marktführer in Österreich. Durch unseren Anlagenverbund im In- und Ausland ist die Abnahme und das nachhaltige Recycling dieser Abfälle sichergestellt.

Schritt für Schritt zu „sauberem“ Wasser
Je nachdem, ob es sich um organische (z.B. Öl-Wasser-Gemische und Ölabscheiderinhalte) oder anorganische (z.B. Säuren und Laugen sowie Schlämme) Flüssig-Abfälle handelt, werden unterschiedliche Verfahren angewandt. Oberstes Ziel ist, das Gefährdungspotenzial für Mensch und Umwelt zu reduzieren. Sämtliche Prozessschritte werden streng kontrolliert, um eine möglichst vollständige Umwandlung der Schadstoffe zu gewährleisten.

1. Eingangskontrolle und Zwischenlagerung.

Jedes angelieferte Material wird einer genauen Eingangskontrolle unterzogen. Dabei entscheidet sich der weitere Behandlungsweg und ob z.B. in Becken oder Tanks zwischengelagert wird. Grundsätzlich gibt es chemische, physikalische und biologische Behandlungsverfahren.

2. Chemische und/oder physikalische Umwandlung.

Bei anorganischen Abfällen werden in chemischen Prozessen, z.B. durch Neutralisation, die flüssigen Reststoffe mit Spaltmitteln oder durch Zugabe von Kalk behandelt. Diese Schritte sind für organische Flüssigkeiten nicht notwendig. Bei Ölabscheiderinhalten werden u.a. mittels Ultrafiltration und Destillation Schadstoffe und Emulsionen herausgetrennt. Für die Behandlung von Öl-Wassergemischen kommt auch noch die Schwerkraft ins Spiel. Mit sog. Tricantern oder Zentrifugen werden Wertstoffe, Feststoffe und Wasser voneinander getrennt.

3. Nachbehandlung und biologische Nachreinigung.

In sog. Kammerfilterpressen wird das Material am Ende des Prozesses gepresst. Flüssigkeit und Schlamm bleiben getrennt voneinander zurück. Zum Schluss reinigen Abermillionen Bakterien die Wässer, die danach über das Kanalnetz wieder in den natürlichen Wasserkreislauf integriert werden.

Leitidee „Zero Waste“
Saubermacher ist mit dem Anspruch gegründet worden, täglich einen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt zu leisten. Dieser Unternehmenszweck zielt gemeinsam mit unserer Vision „Zero Waste“ darauf ab, sämtliche Stoffe kreislauffähig machen. Das heißt, Abfälle am so aufzubereiten, dass immer größere Anteile recycelt werden können. Mit unserer Hightech Aufbereitungsanlage für flüssige Abfälle in Trofaiach schaffen wir es, den Großteil des Inputmaterials am Ende als sauberes Wasser in das Kanalnetz einzuleiten.

Über die CP-Anlage von Saubermacher in Trofaiach:
Behandlung flüssiger gefährlicher Abfälle wie z.B. Säuren und Laugen, Öl-Wassergemische, Ölabscheiderinhalte und Altöle
25.000 Tonnen Kapazität
Acht Millionen Euro Invest
Fünf Mitarbeiter an der Anlage
Modernste CP-Anlage in Österreich

Kontakt
Bernadette Triebl-Wurzenberger
Saubermacher Dienstleistungs AG
+43 664 80 598 1013
b.triebl@saubermacher.at
http://www.saubermacher.at

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